Category: Köln

  • Karnevalsvorbereitungen

    Bald ist es soweit. Nur noch 9 Tage. Dann geht die 5. und schönste Jahreszeit los. Wie, von was ich rede? Nun, wenn Du das nicht weißt, dann kann es sich bei Dir nur um einen Nicht-Rheinländer handeln. Karneval, Mensch! Wie, was soll das heißen: “Bei uns gibts kein Karneval, bei uns gibts nur Fasching, und das auch nur bis zur vierten Klasse, danach ist man schließlich zu erwachsen für sonen Kram!” ?!

    In Hamburg gibt es sehr wohl Karneval, und zwar zum Beispiel am 11. im 11. (allerdings erst ab 18h statt den obligatorischen 11:11h). Beispielsweise in der Ständigen Vertretung. Dort gibts eine Karnevalsfeier, die Marcus, Sina und ich am 11. als bekennende Rheinländer entern werden. Damit das aber auch ein Erfolg wird, reicht es nicht aus, sich nur ein Herz auf die Wange zu malen und ansonsten ein doofes Gesicht zu machen. Nein, wer a) 5 EUR Eintritt sparen möchte und b) seinen Teil zu einer guten Stimmung betragen möchte, der wird gebeten, verkleidet zu erscheinen. Nun, was heißt das konkret für mich?

    Ich befinde mich gerade im Rheinland, und das auch nur aus einem einzigen Zweck: Karnevalskostüm kaufen! Nein, Scherz, es zog mich für die letzten Tage beruflich zur Schääl Sick, aber ich nutze die Gelegenheit weiterhin, um DAS Kostüm zu erwerben. Entsprechende Versuche in Hamburg waren nämlich von nichtvorhandenem Erfolg gesegnet. In Anlehnung an “How I Met Your Mother” plane ich mich dieses Jahr als Pirat a`la Johnny Depp zu verkleiden – und habe damit dann auch schon dank eines lieben, bloglosen Freundes das perfekte Filmzitat auf Tasche, um allzu aufdringliche Mädels loszuwerden: “You will always remember this as the day you almost got Captain Jack Sparrow” 😉

  • Christian im Rheinland

    Ab Freitag gegen 22h werde ich mich bis Dienstag im Rheinland aufhalten. Falls Ihr die Gelegenheit nutzen wollt und Euch mit mir treffen (würde mich freuen), dann ruft einfach durch oder schreibt eine Mail.

    Das gilt insbesondere für die sporadischen Blogleser (hoffentlich isses nicht zu kurzfristig)….

  • Donnerstags in Hamburg

    … in einer Kneipe mitten aufm Kiez, irgendwann nach Mitternacht:
    Aus den Boxen schallt “Viva Colonia” von den Höhnern und sämtliche auf der Tanzfläche anwesenden Menschen singen lauthals den Refrain mit.
    Frappierend: direkt danach spielt der DJ “Hamburg, meine Perle” von Lotto King Karl (kurz “Loddo”) und die gleichen Leute singen ebenfalls aus voller Kehle mit.

    In einem leichten Anfall von Identitätskrise habe ich selbst natürlich auch lauthals beide Lieder nach bestem (Text-)Wissen und Gewissen mitgesungen. Schließlich bin ich ein “Rheinlandman in Ham Burg” – so war doch der Text von Sting im Orginal, oder?

    Ebenfalls seltsam: diese Juso-Mädels. Ständig überhäufen sie einen mit Goodies. Diesmal jedoch keine Kondome wie noch vor drei Wochen, sondern Armbänder und Anti-Merkel-Buttons.

    Desweiteren gab es noch eine Einladung zu einer Jungwählerparty am Tag vor und einer Wahlparty am Tag nach meiner eigenen Einweihungsparty.

    Naja, nette Sachen, aber ich hab ja schon gewählt – Briefwahl sei dank. Das würde ich den auf der Einweihungsparty anwesenden Damen und Herren übrigens auch empfehlen, man weiß ja nie, in welchem Zustand man Sonntag aufwacht bzw. wie viel Verspätung der Zug so hat.

    Meine Entscheidung deckt sich übrigens quasi mit der, die der Wahl-o-Mat im zweiten Anlauf für mich getroffen hat, aber das war glaube ich eher intelligent guessing des Algorithmus.

    Ach, was ich gewählt habe? Tja, das fällt dann doch unter die Abteilung “Gebremster Schaum” und wird nicht öffentlich breitgetreten.

  • Das Rheinische Dehnungs-r

    Heute wurde ich von einer lieben (bloglosen, daher hier kein Link) Freundin, der ich vor einem Jahr mal das Dehnungs-i erklärt habe (wie in Troisdorf oder Grevenbroich) mal wieder auf meinen Sprachdefekt hingewiesen:

    Ich bin bekanntermaßen Rheinländer. Und Rheinländer sind unfähig ein “r” auszusprechen. Das verschleift sich dann meist zu anderen Dingen.

    Meine Freundin meinte darauf dann, dass es sich da bestimmt um ein Dehnungs-R handeln müsse, dass nicht mitgesprochen wird. Beispiele dafür findet man mannigfaltig, zum Beispiel in den Wöchtern Spocht, docht oder Kachte.

    Und, ich muss sagen dass mir diese Erklärung (man MUSS das einfach so aussprechen, weil das ja ein Dehnungs-r ist) viel besser als mir selbst eingestehen zu müssen, sprachliche Dysfunktionen an den Tag zu legen. Danke also nochmal für diese aufmunternden Worte.

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