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  • Der frühe Vogel fängt den Wurm

    ab heute habe ich den Entschluss gefasst, meine Diplomarbeit in Form eines Tagebuchs zu begleiten; um mich selbst an diese Zeit besser erinnern zu koennen, um meinen Freunden ein wenig Material zum Schmoekern zu geben und vor allem um auch die Dinge, die ich in den einzelnen Tagen gelernt habe, nicht zu vergessen.

    Also, fangen wir mal an:

    Gestern, am Montag, kam ich durch das Twenty-Four-Wochenende leicht spaet, so gegen 10h in die Firma.
    Prompt hagelte es Studenten-Witze. Um dem proaktiv zu begegnen, sass ich heute um viertel vor Acht an meinem Schreibtisch. Prompt hagelte es wieder Studenten-Witze (“Hast wohl durchgemacht und im Auto gepennt, was?”). Wie man’s macht macht man’s also verkehrt.

    Eigentlicher Grund fuer mein fruehes Erscheinen waren zwei Dinge:

    a) hatte mein Teamleiter schon fuer gestern ein Gespraech ueber die Schwerpunkte der Diplomarbeit vorgeschlagen. Leider hatte das nicht geklappt, also wollte ich heute mein Glueck versuchen und ihn um ein paar Minuten Zeit bitten – aber er ist mit Michael nach Duesseldorf zu einer Cisco-Hausmesse geduest; haetten mich ja auch mal gut mitnehmen koennen. Muss also morgen das Gespraech suchen.

    b) hatte ich Montag ebenfalls den Lapstore in Muenster um ein Thinkpad T20 erleichtert. Dieses nette kleine Werkzeug habe ich mir fuer die Diplomarbeit gegoennt – goettliche Hardware, insbesondere das erste Notebook unter meinen Fingern, das Powermanagement ala Apple beherrscht. Und dieses kleine Baby schrie foermlich nach einer Breitband-Internetleitung.

    Im Laufe des Tages habe ich mich also insbesondere mit dem Thinkpad beschaeftigt, aber auch mit einem aktiven Switch von Bay Systems (inzwischen Nortel), mit dem ich mein kleines Testnetz aufbauen werde. War erst leicht schwierig die Kiste an den Start zu bringen, da ich kein passendes serielles Kabel finden konnte – nach zwei Stunen Gewuehle zeigte dann aber kermit auch endlich den ncurses-liken Konfigurationsscreen. Scheint brauchbar zu sein das Teil. Ein erster kurzer Nessus-Scan zeigte auch keine besonderen Schwachstellen auf, mal sehen was ggf. in den einschlaegigen Security-Foren zu finden ist.

    Morgen dann also Gespraech mit Herrn Moeller und hoffentlich hands-on Call Manager. Weiterhin Umzug nach Muenster.

  • Diplomzeit bricht an

    Tach zusammen!

    Nachdem der Küchenserver leicht leer geblieben ist in der letzten Zeit, ist bei mir umso mehr passiert:

    – ich habe es geschafft, Urlaub zu machen
    – ich habe es geschafft, vier Zähne weniger mit mir rumzutragen
    und
    – ich habe alle Klausuren bestanden und bin somit scheinfrei

    Das wiederum bedeutet, dass ich jetzt meine Diplomarbeit schreiben kann und somit weniger Zeit für Gedanken zum Tage habe – macht aber nix, dafür schreibe ich Diplom-Tagebuch. Stay tuned!

  • Klausurzeit

    Der Küchenserver sieht leer aus.
    Zeit, pfiffige Essays zu schreiben, fehlt etwas.
    Klausuren stehen an.
    Asterisk lockt weiterhin.
    Daher diese Erklärung.
    Bitte bemitleidet mich nicht.
    Ruft lieber an und lenkt mich ab.
    Telefonnummer findet sich im Internet.

  • Karaoke im Stau

    Neue Mobiltelefone eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Mit diesen tragbaren, polyphonen Handies – als Beispiel ist hier mein neues Nokia 3650 genannt – sind ganz neue Formen der Unterhaltung in Staus möglich.

    Gerade zum Beispiel stand ich in einem Verkehrschaos auf der A59 – und was habe ich getan? Ich habe meine alten Blues Brothers MIDI-Files, die ich als Klingeltöne verwende, abgespielt und dazu lauthals gesungen.

    Es hat leider nur noch gefehlt, dass der Text parallel dazu im Display eingeblendet wurde, denn nach der zweiten Strophe habe ich lyriktechnisch leider ein wenig schlappgemacht.

    Ich frage mich nur, wie weit das noch gehen wird – wird man vielleicht demnächst in UMTS-Netzen virtuelle Karaokebars haben, in denen man Gesangswettbewerbe per Handy-Videokamera austrägt und parallel per Push-Technologie an masochistische Zeitgenossen überträgt??

    Nachtrag: Anscheinend habe nicht nur ich solch kranke Ideen

    Und auch Nokia selbst hat den Markt in Japan bereits entdeckt