Damit werde ich wohl bald – wenn Dienstreisen per Bahn zu meinem Alltag gehören, genug zu tun haben. Eine Verspätung der etwas anderen – und nicht unbedingt unerfreulichen – Art habe ich jedoch heute beim Studium meines Arbeitsvertrags bemerkt. Ich fange in Hamburg nicht wie angekündigt am 1.1. (also realistisch 3.1.) an, sondern stattdessen am 17.1.
Nun, warum empfinde ich das als gut? Ganz einfach, weil ich so ein wenig mehr Luft habe, um Umzug, Eingewöhnung und Orga für die neue Stadt durchzuziehen und ich so nicht parallel zum Job stressig umziehen, Wohnung suchen usw. muß. Außerdem hoffe ich so, mich schon vorab ein wenig in der Stadt orientieren zu können. Einen ersten Versuch starte ich übrigens morgen, wenn ich mir ne WG am Steindamm (also nicht unbedingt in der besten Gegend Hamburgs) anschaue.
Apropos orientieren – zum wirklich richtig pudelwohl fühlen, fehlen mir neben den bereits erwähnten Dingen noch weitere Kleinigkeiten in der Hansestadt:
– ein Getränkehändler der Kölsch (insb. Reissdorf, Mühlen, früh – in der Reihenfolge), Afri-Cola am Besten in 0,2l und Orangina führt – also sone Art “Europe Spirits”
– ein lokaler Schorecowboy (danke König für diesen Ausdruck – er meinte damit “Händler”) für ClubMate
– ein Schreibwaren-alles-hab-Laden (eine Kreuzung aus Orloff und Papierlädchen mit einer Prise Copyshop)
– ein ordentliches, von echten native speakern geführtes Irish Pub, das Karaoke-Abende anbietet
Wie immer, wenn jemand da was kennt – melden!
Nachtrag: meine beiden ersten Probleme hat google ganz hervorragend gelöst:
Ich werde wohl Getränke Höpner nach meinem Umzug einen kurzen Besuch abstatten – die haben Club Mate, Orangina, Afri UND Reissdorf da…