Tag: Kiez

  • Seltsamer Abend

    Marcus und ich waren die Tage aufm Kiez unterwegs. Bevor wir uns jedoch auf die obligatorische Bergtour gemacht haben, mußten wir beide unsere Bargeldreserven an den Commerzbank-Automaten aufm Kiez auffrischen.

    Nach erfolgreicher Bedienung der Glücksspielautomaten und einem Jackpot für beide von uns kam uns ein blondes, großes Mädel entgegen, die mir doch sehr bekannt vorkam.

    “Hey Marcus, die sah irgendwie aus wie Jasmin Wagner” – “Hm, seltsam, das dachte ich auch gerade” – “Du, Marcus, ich glaube das WAR Jasmin Wagner” – “Wieso?” – “Naja, HH-JW-2600…. spricht irgendwie dafür”…

    Merke: Abende, die so beginnen, können nur bizarr enden (in diesem Fall mit zwei mir sehr gut bekannten Singles != Marcus, die beide entweder knutschend oder Telefonnummern tauschend im Ex-Sparr zugange waren).

    [Kurz vor Hamburg-Harburg; muss iPod-Akku schonen]

  • Kiezschock

    Letztlich habe ich mich mal wieder auf dem Kiez herumgetrieben und wurde prompt mal wieder von flyerverteilenden Mädels angesprochen.

    Derzeit scheint es die Zeit der Abiparties zu sein und drei von vier Flyern sind in der Tat Aufforderungen, einer solchen Party beizuwohnen. Und auch der besagte Flyer war ein solcher Abipartyflyer. Ich habe jedoch den Fehler gemacht, und diesen Flyer mit “hm, mein eigenes Abi ist 7 Jahre her, meint Ihr nicht, dass ich für die Party ein wenig zu alt bin” kommentiert.

    Die Antworten der Abiturientinnen waren vernichtend: Über das “Jeder ist nur so alt wie er sich fühlt” wäre ich ja noch hinweggekommen, aber spätestens bei dem “hm, das hättest Du jetzt nicht sagen dürfen, das hat ihn bestimmt fertiggemacht – (zu mir gewandt) nein, SIE sind da bestimmt nicht zu alt zu” fühlte ich mich einfach nur noch geschockt.

  • Barbarabar besucht

    Nachdem ich gestern mit zwei Kollegen noch ein wenig aufm Kiez unterwegs war und wir auf der Großen Freiheit (die Thorsten, obwohl schon 10 Monate in Hamburg wohnhaft in der Tat noch nicht kannte) nur 18 3/4 jährige Mädels und Jungs gesehen hatten, flüchteten wir in die etwas ruhigeren Seitenstraßen der Reeperbahn.

    Dort ging es für uns genauer auf den hinlänglich bekannten Berg, auf dem ich mich neben der 3-Zimmer-Wohnung am Liebsten auf dem Kiez rumtreibe.

    Es verschlug uns wie schon letzte Woche in die Barbarabar. Wirklich lohnender Laden, tolle Musik, nette Leute. Fazit: falls wir es jemals schaffen, einen Consulting Services – Security Solutions Hamburg Stammtisch zu etablieren, gehört der Laden definitiv zu den must go’s der Veranstaltung.

    [De La Soul – Ring, Ring, Ring; zu Hause]