Tag: Meta-Blogging

  • Wiki-überzeugt

    Vor einigen Tagen habe ich darüber berichtet, wie Weblogeinträge normalerweise bei mir entstehen:

    nämlich ziemlich chaotisch, offline und in Notepad.exe.

    Tobias hatte aber recht, diese Lösung ist wirklich sehr hässlich und nicht besonders Web2.0 kompatibel.

    Er hat mir aber auch direkt einen Tip gegeben: nämlich eine einzige HTML-Datei für den Einsatz auf dem lokalen Rechner, die ein Wiki mit Tagunterstützung bereitstellt.

    Wer mich kennt, weiß dass ich ein großer Freund von AJAX-Magie bin und daher habe ich natürlich prompt das Werkzeug gewechselt…. und, es sieht auch direkt viel schicker aus 🙂

    Blog Schmierzettelwiki

    Wenn es jetzt noch ein entsprechendes Tool mit direkter WordPress-Anbindung geben würde, ich wäre rundum glücklich…

    [Rollin’ and Tumblin’ – Eric Clapton; in Schönebeck (Elbe)]

  • Wiki-überzeugt

    Vor einigen Tagen habe ich darüber berichtet, wie Weblogeinträge normalerweise bei mir entstehen:

    nämlich ziemlich chaotisch, offline und in Notepad.exe.

    Tobias hatte aber recht, diese Lösung ist wirklich sehr hässlich und nicht besonders Web2.0 kompatibel.

    Er hat mir aber auch direkt einen Tip gegeben: nämlich eine einzige HTML-Datei für den Einsatz auf dem lokalen Rechner, die ein Wiki mit Tagunterstützung bereitstellt.

    Wer mich kennt, weiß dass ich ein großer Freund von AJAX-Magie bin und daher habe ich natürlich prompt das Werkzeug gewechselt…. und, es sieht auch direkt viel schicker aus 🙂

    Blog Schmierzettelwiki

    Wenn es jetzt noch ein entsprechendes Tool mit direkter WordPress-Anbindung geben würde, ich wäre rundum glücklich…

    [Rollin’ and Tumblin’ – Eric Clapton; in Schönebeck (Elbe)]

  • Bloggen im Zug

    nachdem ich auch beim Stufentreffen darauf angesprochen wurde, habe ich beschlossen, das kleine Geheimnis meiner Blogeinträge, der dort verwendeten Ortsangaben und Zeitpunkte der Veröffentlichung zu lüften:

    Unter meinen Weblogeinträgen finden sich zumeist in eckigen Klammern zwei Informationen:

    zunächst findet Ihr die Musik, die ich zum Zeitpunkt des Bloggens konsumiere.

    Ich hab’ mir diese Information vom Shopblogger Björn Harste abgeschaut, der mit dieser Information beweisen wollte, dass das Einkaufsradio, dass in seinem Laden dudelt, nicht so fahrstuhlmäßig furchtbar ist, wie von den meisten Menschen empfunden. Ich selbst poste diese Information, um zu beweisen, dass mein Musikgeschmack nicht ganz so schrecklich ist, wie meine CD-Sammlung, die prominent in meinem Wohnzimmer zu finden ist, vermittelt.

    Weiterhin findet Ihr den Ort, an dem ich den Weblogeintrag schreibe. Das ist zu 90% in einem Fernzug der Deutschen Bahn. Hier verfüge ich nämlich in der Regel über drei wichtige Dinge, die meine Kreativität und meinen Willen, einen Weblogeintrag zusammenzuzimmern, forcieren: Strom, Zeit und die Abwesenheit von Internet. Richtig gelesen, die Weblogeinträge, die Ihr auf kuechenserver.de lest, sind offline geschrieben und dies meist en bloc. Dabei nutze ich jedoch keines dieser neumodischen Web 2.0 Werkzeuge, sondern ein herkömmliches, langweiliges Stück closed software – Notepad. Meine Ideensammlung (oftmals nehme ich mir vor, über bestimmte Themen zu bloggen, habe aber in diesem Moment dann nicht die richtige Schreibstimmung) und auch die fertigen Postings findet man in einer Textdatei namens blog.txt auf meinem Desktop.


    Notepad als Blogeditor

    Bei nächster Gelegenheit (Internetanbindung) kopiere ich dann die Postings der Reihe nach in mein WordPress. Dabei füge ich dann auch noch die Tags des Postings sowie den Zeitpunkt der Veröffentlichung hinzu und checke die ggf. eingefügten Links.

    Wenn ich einen Kreativanfall habe, entstehen nämlich in der Regel zwischen 2 und 7 Postings, die ich jedoch nicht alle an einem einzigen Tag online bringen möchte – automatisiert werden sie dann in den nächsten Tagen freigeschaltet (wer sich also jemals gewundert hat, wie ich um 7h morgens einen Weblogeintrag zusammenbekommen habe: das ist die Erklärung dafür).

    Ein positiver Nebeneffekt dieses “erst in ein paar Tagen online stellen” ist weiterhin, dass immer ein wenig verschleiert wird, wo ich mich gerade in der Republik herumtreibe – darauf verzichte ich nämlich seit die ein oder andere Freundin bzw. Verwandte mich darauf hingewiesen hat, dass das ja auch einbrechertechnisch nicht so knorke ist zu schreiben, wann man mal gerade nicht zu Hause ist…..

    [Fantastische Vier – Was Geht; auf dem Weg nach Berlin im ICE]

  • Gettin' real

    Ich mag mein Weblog. Ich mag es wirklich. Es spiegelt lustige Annekdoten, die so um mich herum passieren auf süffisant leichte und lockere Art wider. Es ist unterhaltsam (hoffe ich zumindest) und bringt sogar Menschen dazu, mich für total seltsam und verschroben zu halten. Alles in allem: good clean fun.

    Was allerdings in letzter Zeit viel zu kurz gekommen ist, sind Berichte aus meinem Leben. Dinge, die mich gerade beschäftigen (wobei die von Menschen, die mich gut kennen, zwischen den Zeilen gelesen werden können) und Stories darüber, was ich denn gerade so treibe.

    Die Gründe, warum ich diese Dinge aus meinem Weblog heraushalte sind vielfältig und wurden an anderer Stelle ja auch schon mal näher erläutert. Kurz gefaßt: Google merkt sich halt leider alles. Und sowohl Kunden als auch Kollegen, Vorgesetzte und zukünfigte Arbeitgeber (falls ich die Firma einmal wechseln sollte) können das Internet bedienen und so mehr über mich erfahren, als ich vielleicht möchte. Ich möchte nicht unbedingt zu einem Kundentermin kommen und gefragt werden, warum ich glaube, dass Symantec das letzte Drecks-Desktop-Firewall-Produkt ist (fiktives Beispiel).

    Allerdings möchte ich auch mit meinem Weblog genau diese Dinge vermitteln – denn der Primärzweck ist nicht, Google AdSense Einnahmen zu generieren, sondern Euch da draußen, von denen ich weiß, dass Ihr mindestens einmal die Woche vorbeischaut, zu berichten, was denn so los ist hier in Hamburg (okay, gerade München) und in meinem Leben.

    Sina ist da einen extremen Weg gegangen und hat ihr Weblog passwortgeschützt. Allerdings steht auch sie gerade vor dem Problem, Informationen zielgruppenbasiert zu filtern. Die Option, x Weblogs zu bauen, ist allerdings auch nicht so charmant. Vielleicht ja doch userbasierte Authentisierung mal richtig in WordPress einbauen und dann bestimmten Gruppen bestimmte Leserechte zuweisen? Schwierige Geschichte.

    Ich überlege also immer noch, wie sich solche Dinge abbilden lassen. Falls jemand ne gute Idee hat, her damit.

    Ein Anfang in Richtung “gettin’ real” werde ich aber heute schon gehen – denn meine Freunde sind mir relativ wichtig. Also finde ich, dass sie auch (zumindest an ganz besonderen Tagen) hier im Weblog einen – kleinen – Platz verdient haben.

    [Auf dem Weg vom Münchner Flughafen in die City; KT Tunstall – Suddenly I see; Yvonne: alles Liebe zum 24.!]