Tag: Wörterbuch

  • Blindheits-Teaser

    Das Sprichwort: “Wie Sie sehen, sehen Sie nix!” kennen wir wahrscheinlich alle. Letztlich habe ich jedoch beim Kunden die schöne, definitiv cliffhangergeprägte Erweiterung: “Und warum Sie nix sehen, sehen Sie gleich!” gelernt.

    Fast so schön wie “Mobbing lebt vom Mitmachen!”.

  • Kompetenzsimulationskleidung

    Nun, es wird mal wieder Zeit, dass ich meine Lieblingsblogkategorie “Wörterbuch” reaktiviere. In letzter Zeit bin ich durch die viele Arbeit vielleicht ein wenig betriebsblind geworten, und viele verwunderliche Vokabeln sind mir daher in die Alltagssprache übergegangen.

    Durch die gesunde Distanz, die ich in letzter Zeit zurückgewonnen habe, kann ich aber auch wieder mit einem Zwinkern diesen Sprachgebrauch reflektieren:

    Eine tolle Vokabel, die sich an Substanzverdacht anlehnt ist hier “Kompetenzsimulationskleidung”. Sie bezeichnet die Kleidung, die bei Kundenterminen im beratenden Geschäft zumeist getragen wird. Ich glaube, der Handelsname für derartiges Zeug ist auch “Anzug”….

    [Listening to: Seite 1 – Christina Stürmer]

  • Wooza

    In meiner Reihe “Wörterbuch” fehlt noch ein ganz besonders tolles Wort, an das ich gestern auch wieder denken mußte. Ein Kollege von mir fing an, Dinge zu erwähnen, die in meinem Kopf ganz seltsame Dinge anstellten, genauer: Bilder verursachten.

    Bilder, die man nicht unbedingt im Kopf haben möchte, weil sie im harmlosesten Fall ablenkend, in der Regel aber eher geschmacklos sind.

    In solchen Momenten wünsche ich mir immer einen Beschwörungszauber für den eigenen Kopf, um ihn dazu zu bringen, diese Bilder schnell wieder zu vergessen. Und genau dann murmele ich dank Sina “Wooza!!!” [wuuuuuusa ausgesprochen].

    Blöd nur, dass die Bilder meist viel zu stark sind. Aber jetzt nicht weiter drüber nachdenken, sonst kommen sie wieder… WOOZA!!!

    [in Hamburg-Harburg; Bon Jovi – It’s my life]

  • Desserthügel

    Im Rahmen meiner Entschwürungsvorsätze bin ich auf einen weiteren zauberhaften Begriff für das Ding, was die Sicht auf meine Füße ohne Hilfsmittel wie Spiegel inzwischen nahezu unmöglich macht, gestoßen. Zugegeben, Renate (die übrigens auch mein Blog liest) hat ihn mir verraten: Deserthügel.

    Finde ich (und auch andere Menschen, wie Lea in Budapest) viel netter als Lebensmittelgeschwür.

    [auf dem Weg von Hannover nach Hamburg; Garth Brooks – The Thunder Rolls]

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